Rat­schläge für begin­nende Läu­fer

Der Beginn einer neuen phy­si­schen Akti­vi­tät, mit der wir früher noch nie zu tun hat­ten, und schon gar nicht pro­fes­sio­nell gemacht haben, kann schwie­rig sein. Es quälen uns viele Fra­gen, wie wir anfan­gen und uns moti­vie­ren kön­nen, Was wir tun müs­sen, damit das Tra­ining Effekte bringt, und worauf wir uns außer­halb des Sports kon­zen­trie­ren müs­sen. So ist es auch beim Lau­fen. Es sche­int eine eher unkom­pli­zierte Spor­tart zu sein, obwohl dies in Wir­klich­keit ganz anders aus­sieht. Wäh­rend des Lau­fens enga­gie­ren wir viele Muskeln unse­res Kör­pers, wir arbe­iten „mit dem gan­zen Kör­per”, weshalb es notwen­dig ist, keine Feh­ler zu bege­hen, die das Tra­ining unef­fek­tiv machen kön­n­ten.

Der erste Aspekt ist die ent­spre­chende Moti­va­tion. Es fällt oft schwer sie zu fin­den. Jeder von uns kennt den soge­nan­n­ten „Moti­va­tionsmangel”, der verur­sacht, dass wir uns nur hin­le­gen wol­len. Außer­dem suchen wir stän­dig nach Ausre­den – schlech­tes Wet­ter, schlechte Laune, andere Pflich­ten. In Wir­klich­keit sind dies nur Bar­rie­ren in unse­rem Kopf, mit denen wir kämp­fen müs­sen. Das Lau­fen ist keine zeitau­fwän­dige Spor­tart, obwohl dies selb­stver­stän­dlich vom Grad unse­res Enga­ge­ments und dem gesetz­ten Ziel abhängt. Es ist jedoch nicht schwie­rig, mor­gens oder abends eine Stunde dafür zu fin­den. Alles, Was benötigt wird, ist ein wenig Aufop­fe­rung, damit der Sport zur Gewohn­heit wird. Sein Vor­teil ist schlie­ßlich eine inten­si­vierte Sekre­tion von Endor­phi­nen, also den sog. Glück­shor­mo­nen, die das Wohlbefin­den ver­bes­sern und Ener­gie geben. Es ist am wich­tig­sten anzu­fan­gen, dann wird es ein­fa­cher. Beim Erlan­gen der Moti­va­tion hilft uns die Zusam­men­stel­lung eines Tra­iningsplans, Was das Erre­ichen indi­vi­du­el­ler Ziele erle­ich­tern wird. Dies wird uns eine Syste­ma­tik beibrin­gen.

Die Ein­stel­lung ist auch wich­tig. Es darf nicht ange­nom­men wer­den, dass wir schon von Beginn an in kurzer Zeit lange Strec­ken zurüc­kle­gen wer­den. Alles wird in kle­inen Schrit­ten erre­icht, deshalb macht es keinen Sinn, sich ins kalte Was­ser zu werfen, weil man auf diese Weise nur die Moti­va­tion ver­lie­ren oder sich sogar selbst ver­let­zen kann.
Es ist auch außer­ge­wöhn­lich wich­tig, die ent­spre­chende Kle­idung zu haben. Sie muss für die Aufrech­ter­hal­tung der opti­ma­len Kör­pertemperatur sor­gen und darf keine Bewe­gung­se­in­sch­rän­kun­gen verur­sa­chen. The­ore­tisch reicht ein bequ­emer Jog­gin­gan­zug aus, aber die Wahl einer pro­fes­sio­nellen Kle­idung wird den Effekt der Tra­inings erhe­blich ver­bes­sern. Es lohnt sich, ther­mo­ak­tive Kle­idung wie T-Shirts oder Hosen zu kau­fen. Hier sind vor allem bequ­eme Schuhe uner­läs­slich. Außer­dem ist es gut, eine Mütze und eine Jacke, die uns nicht besch­ränkt, zu haben, damit das Lau­fen auch bei nie­dri­gen Tem­pe­ra­tu­ren ange­nehm ist.

Wenn wir Sport tre­iben, müs­sen wir beach­ten, dass hier nicht nur das Tra­ining zählt, son­dern auch die rich­tige Ernäh­rung. Es lohnt sich, auf das sog. Junk Food zu verzich­ten, das unse­rem Leben nichts bringt, uns nur ver­lang­sa­men und unsere Fort­sch­ritte bloc­kie­ren kann. Es sol­l­ten Mahl­ze­iten kon­su­miert wer­den, die reich an Vita­mi­nen und Mine­ral­stof­fen sind und den Muskeln die Rege­ne­ra­tion ermögli­chen. Es darf auch nicht ver­ges­sen wer­den, dass die Ein­füh­rung des Sports in den All­tag unse­ren Kalo­rien­be­darf erhöht, weshalb unser Orga­ni­smus größere Men­gen an Nähr­stof­fen benötigt. Es ist eine gute Idee Nah­rung­ser­gän­zung­smit­tel in die Diät ein­zu­füh­ren, die even­tu­elle Män­gel ergän­zen und dem Orga­ni­smus bei der Rege­ne­ra­tion hel­fen. Wenn uns der Aufbau von Muskel­masse wich­tig ist, lohnt es sich, nach Pro­te­iner­gän­zun­gen zu gre­ifen. Wenn unser Ziel jedoch der Ver­lust von über­mäßi­gen Kilo­gramm ist, wer­den Gewicht­sver­lust-Booster benötigt.
Außer­dem ist die Zufuhr aller Vita­mine und Mine­ral­stoffe, deren Män­gel ver­schie­dene gesun­dhe­itli­che Pro­bleme verur­sa­chen und das Auftre­ten von Ver­let­zun­gen beein­flus­sen kön­nen, uner­läs­slich. In der Diät darf es auch nicht an Bestand­te­ilen feh­len, die sich um unsere Gelenke küm­mern, wie Kol­la­gen, welches sup­ple­men­tiert wer­den sol­lte.

Die Kom­bi­na­tion aus einer posi­ti­ven Ein­stel­lung, einem ent­spre­chenden und sys­te­ma­ti­schen Tra­ining und einer aus­ge­wo­ge­nen Diät ermöglicht das Erre­ichen hervor­ra­gen­der Ergeb­nisse. Dadurch ver­bes­sern wir nicht nur unsere Kon­di­tion und Aus­se­hen, son­dern wer­den auch auf unsere Per­sön­lich­keit ein­flie­ßen. Auf diese Weise wer­den wir ent­schlos­se­ner und stär­ker, Was der Schlüs­sel zum Erfolg ist.